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Andreas Geisler | SPD-Landtagskandidat

Wir würden Papa wählen!

Michèle Geisler

Ich beende gerade die 9`te Klasse im Gymnasium. Seit Jahren bestimme ich die Leistungsspitze meines Jahrganges mit. Nicht weil es mir besonders leicht fällt, sondern weil ich zeitig gelernt habe mich auf den Punkt zu konzentrieren und fleißig zu sein. Papselbär ist da mein Vorbild und unterstützt mich wo er nur kann.

Er sagt immer, wer um etwas kämpft kann verlieren aber der der nicht kämpft der hat schon verloren. Er hat einen Schulabschluss mit 1 und das will ich natürlich auch schaffen. Ihn ärgert heute immer noch, dass er trotz super Schulabschluss nicht studieren durfte in der DDR und ich glaube deshalb setzt er sich besonders für uns Schüler ein, damit jeder seine Ziele erreichen kann wenn er will. Auch bei der Leidenschaft für Sport und den Einsatz im Verein ist er mein Vorbild auch wenn ich es im Judo mehr krachen lasse als er im TT und Volleyball.

Vertrauen kann man nicht kaufen, genausowenig Ehrlichkeit, Aufrichtigkeit und Verlässlichkeit. Mein Papa baut keine Luftschlösser, er steht mit beiden Beinen im Leben und weiß worauf es ankommt. Darauf kann sich jeder verlassen.

Von meinen Eltern habe ich Verantwortungsbewußtsein, Pflichtbewußtsein, die Sorge um die Zukunft aber auch die Fähigkeit zu Verzicht, Disziplin und Toleranz gelernt, ja sie leben es uns vor. Tradition und Verbundenheit mit unserer sächsischen Heimat sind wichtige Werte die uns Kindern vermittelt werden. Von meinem Vati lernen heißt Ziele ins Auge zu fassen, sie anzustreben und sich nicht vom Weg abbringen lassen. Ich weiß er wird vielleicht weniger Zeit für mich und meine Geschwister haben aber ich würde ihn wählen, denn er wird Leipzig und Sachsen voran bringen.

 

Leonie Geisler

Ich heiße Leonie Geisler bin noch 12 Jahre alt und gehe in die Paul Robeson Mittelschule und als mich mein Vati gefragt hat ob ich mit auf seinem Wahlkampfplakat sein möchte, habe ich angefangen mich zu fragen, warum macht jemand Politik und vor allem warum macht ausgerechnet mein Vati Politik.

Er hat doch nun wirklich genug zu tun mit seiner Bäckerei und mit uns drei Kindern. Aber er hat mir erklärt er habe mit 18 Jahren seine Meisterschule begonnen um als Bäckermeister und Chef sein Leben und das Leben seiner Familie selber gestalten zu können. Und er habe zeitig, so als er zum ersten Mal Papa wurde, angefangen zu merken wenn man sich nicht einmischt in der Gesellschaft und versucht die Dinge vor seiner Haustüre zu beeinflussen dann macht es kein anderer.

Und solange wie ich lebe und denken kann geht er regelmäßig zu Sitzungen und diskutiert vorher mit Mama was man etwas für die Leute oder unsere Heimatstadt besser machen kann. Ich bin ein kleiner Dickkopf und wenn ich etwas wirklich will und mir in den Kopf setze dann will ich es auch erreichen. Mein Vati sagt das habe ich von ihm, aber er hat schon gelernt es nur für sinnvolle Ziele einzusetzen aber daran arbeite ich noch. Aber ich denke ich werde es schon noch lernen.

Meine Eltern geben alles dafür, dass aus uns Kindern etwas vernünftiges, so nennen sie es, wird. In meiner Klasse war der Papa der Elternsprecher und 4 Jahre lang der von der ganzen Grundschule. Er hat dafür gekämpft das wir genug Lehrer hatten als viele lange krank waren und er hat für geteilten Unterricht gesorgt als wir aus 2 Klassen zu einer mit 33 Schülern zusammengelegt war. Damals war er extra persöhnlich beim Minister für Schule in Sachsen, Kultusminister heißt der, sagt mein Papi.

Zukunftsfähigkeit ist sein Thema, Pläne und Visionen, für mich, meine Geschwister, für unser ganzes Umfeld. Mir geht das meistens zu schnell aber ich brauche wohl jemanden der mich immer wieder anstubst, der mich drängt und mitreißt. Ich bin eher die Verspielte und mein Papa kommt mir mit der Pflicht. Aber ich habe die absolute Sicherheit, dass er mich auffängt, wenn ich falle, er ist mein Halt egal was kommt.

Seine positive und optimistische Haltung treibt mich immer wieder an. Ich denke es wird gut sein wenn Papa sich auch für die anderen einmischt in der Politik. Ich würde ihn wählen denn ich denke er ist der Richtige.

 

Marco Fischer

2008 war ein schweres Jahr für mich. Meine Mutti war sehr krank, sie hatte Krebs, ich kann mir darunter nicht so richtig was vorstellen aber es tut weh das habe ich gesehen. Im Juni 2008 ist sie gestorben. Britt und Andreas haben auf mich aufgepasst als Mutti krank war. Ich konnte zu ihnen kommen zum Hausaufgaben machen oder wenn ich traurig war oder einfach nur mal so. Als meine Mutti gemerkt hat wie schwer krank sie war, hat sie mit Andreas und dem Jugendamt gesprochen und überlegt, was das beste für meine Zukunft ist. Meinen richtigen Vati kenne ich kaum er hatte Mutti verlassen als ich noch ganz klein war und er wollte oder konnte sich auch jetzt nicht kümmern als es Mutti so schlecht ging.

Britt und Andreas haben mir eine neue Familie gegeben mir in ihrem Haus ein Zimmer eingerichtet und ich habe jetzt auch 2 Schwestern. Das war völlig neu für mich, ich war doch bis jetzt Einzelkind und habe immer alles bekommen, was ich wollte. Die Beiden haben mir deutlich gesagt, hey wir teilen jetzt unsere Eltern mit dir, da mußt du auch lernen zu teilen. Vieles war neu für mich, Mami und Andreas arbeiten sehr viel und haben wenig Zeit, ich bin für vieles selber verantwortlich und ich muss regelmäßig meine Pflichten erledigen. Aber das müssen doch alle und so mache ich es gerne zumal ich weiß wenn wir alles erledigt haben haben wir alle mehr Zeit füreinander.

So ist Andreas zu meinem Papi Nummer 1 geworden, denn er ist der erste den ich habe. Er setzt sich für Gerechtigkeit ein und das ist das Richtige. Er gibt keine leeren Versprechen, sondern wenn er was verspricht dann gibt er alles dafür, dass es erfüllt wird. Für seine Familie setzt er sich super gut ein er meckert nicht gleich rum sondern findet meist immer eine Lösung die für alle Beteiligten gerecht und fair ist… und das macht ihn so einzigartig für mich. Die Mischung stimmt, manchmal treibt er mich an und manchmal mahnt er mich zu mehr Ruhe und er hat mir klargemacht wie wichtig es ist seine Pflichten zu erfüllen egal ob in der Schule, bei den Hausaufgaben oder beim Judotraining. Dort kann ich mich so richtig austoben lerne mich zu konzentrieren und einzuordnen und vor allem ich mache was mit meinen Schwestern. Ich war auch zum ersten mal so richtig im Urlaub, mit dem Flugzeug 3 Wochen in Ägypten, von dort stammt auch das Foto, da hatte ich noch ganz lange Haare. Andreas sagt ich war noch in der Protest- und Findungsphase was immer das ist, heute habe ich kurze Haare und sehe wieder aus wie ein Junge. Wenn wir im Urlaub sind mache ich ein neues Foto, dann können sie es sehen.

Wenn ich Erwachsener wäre, so wir ihr alle, würde ich meinen Papa Nummer 1 wählen wenn ihr ein gerechtes und faires Leben haben wollt. Deshalb sage ich nur zu ihnen allen, wählen sie meinen Papa, helfen sie mit, das er Leipzig und Sachsen ein Stück gerechter machen kann.

 
 

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